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umsetzungsplan
Projektmanagement-Software:
PM-Tool mit integrierten Umsetzungsplänen

01.07.2008

Um ein komplexes Projekt wie die OSPlus-Migration reibungslos durchzuführen, bewährt sich als Projektmanagement-Software das PM-Tool. Besonders hilfreich dabei: die integrierten Umsetzungspläne.

Die Fusion der Rechenzentren und damit die Vereinheitlichung der Kernbanksysteme auf OSPlus bedeutet für die Sparkassen eine enorme Herausforderung. Bei der Sparkasse Bamberg bestand das Migrations-Projekt von IZB Soft und SI aus 2500 Einzelaufträgen mit mehr als 200 Projektbeteiligten. Eine Größenordnung, die eines professionellen Projektmanagements bedarf. "Das PM- Tool des DSGV erwies sich als ein Werkzeug, das uns dabei half, den Überblick zu behalten und die richtigen Entscheidungen zu treffen", lobt Stephan Kück, Leiter der Zentralen Dienste im fränkischen Institut. Im Rahmen der Fusion von SI und FinanzIT im Verbandsgebiet Hessen-Thüringen ist die Wartburg-Sparkasse in Eisenach aktuell Pilotinstitut. Um weitere Unterstützung für die Migration zu leisten, erarbeiteten die Sparkassen- und Giroverbände DSGV und SGVHT, der technische Dienstleister, die SI und die Wartburg-Sparkasse für das PM-Tool einen Umsetzungsplan. Hierbei diente der Microplan, den die SI für die OSPlus-Migration bereits aufgesetzt hatte, als Vorlage. Auch andere von der Fusion betroffene Sparkassen entschieden sich daraufhin für das PM-Tool. Die Sparkasse Leer-Wittmund (SVN) und die Harzsparkasse (OSV) setzen es seit Juni ein. Das PM-Tool bietet neben dem integrierten Plan zusätzliche Hilfe durch eine effiziente Projektplanung, -steuerung und -kontrolle. Die Abbildung des internen Genehmigungsprozesses sowie ein umfassendes Berichtswesen (z. B. Projektübersicht, Kapazitätenliste, Portfoliobericht) erleichtern die Umsetzung und schaffen Transparenz und Akzeptanz in der Projektarbeit. Umsetzungshilfe leisten außerdem die Projektstruk-turpläne MiFID, Basell II, S-Vermögensmanagement sowie Modell P.

Diese Projektstrukturpläne lassen sich als praxiserprobte Ablaufpläne und Checklisten einsetzen. Neu hinzu kam der Umsetzungsplan Modell P: Mit Fokus auf dem Standardgeschäft des stationären Vertriebs konzentriert sich dieser auf die Serviceprozesse im Passiv- und Dienstleistungsgeschäft. Dafür wurden 54 verschiedene Prozesse in einem DSGV-Projekt im Markt untersucht und entflochten - mit dem Ergebnis einer neuen Arbeitsaufteilung zwischen Markt und Marktservices. Zu den wesentlichen Umsetzungsvorschlägen gehören der Verzicht auf Vertragsausdrucke und die Kundenunterschrift auf Unterschrifts-Pads. Das PM-Tool klärt Projekthemmnisse und hilft Umsetzungsaufträge zu formulieren. Exakte Projektziele und deren Messkriterien lassen sich einfach festlegen. Mit Abschluss des DSGV-Projekts im April stehen nun allen Sparkassen die Ergebnisse und Empfehlungen nebst Umsetzungshandbuch zur Verfügung. Der DSV verantwortet die zentrale Datenhaltung für das PM-Tool und hostet die Datenbank. Die Institute greifen auf die Institutsdaten mithilfe eines komplexen Berechtigungskonzepts im sicheren Crednet zu.


Ansprechpartner Produkt
Hans-Jörg Neuner
Telefon +49 711 782-2743
hans-joerg.neuner@dsv-gruppe.de

Ansprechpartner Presse
DSV-Gruppe (Deutscher Sparkassenverlag)
Öffentlichkeitsarbeit
Andrea Steinwedel
Am Wallgraben 115
70565 Stuttgart
Telefon +49 711 782-2102
andrea.steinwedel@dsv-gruppe.de


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