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04.10.2005
Nach dem Tod des international renommierten
Stuttgarter Bildhauers Otto Herbert
Hajek beauftragte die Familie des Künstlers
das Kunstkontor im DSV damit, den künstlerischen
Nachlass zu betreuen. Zum Verkauf
stehen zahlreiche Großplastiken und
Wandgemälde, aber auch kleinere Bilder
und Kleinplastiken aus allen Schaffensphasen
des Künstlers. Hochinteressant sind
vor allem die noch völlig unbekannten
Werke aus den letzten Schaffensjahren.
Der 1927 in Südböhmen
geborene Künstler studierte
1947 - 1954 an der
Akademie der Bildenden
Künste in Stuttgart. Von seiner
Wahlheimatstadt aus
entwickelte er sich zu
einem international anerkannten
Künstler. Zuerst
wurde er durch seine religiösen,
ungegenständlichen
Plastiken („Raumknoten“)
bekannt, dann
durch seine „Wegzeichen“
und seine Bemühungen um
ein kreatives Zusammenwirken von Kunst,
Architektur und öffentlichem Raum. 1964
war Hajek auf der documenta 3 in Kassel
vertreten. Als langjähriger Vorsitzender des
Deutschen Künstlerbundes (1972 -1979)
spielte er außerdem eine kulturpolitisch
einflussreiche Rolle und vertrat die deutsche
Kunstszene bei zahlreichen offiziellen
Delegationsreisen. An der staatlichen Akademie
der Bildenden Künste in Karlsruhe
bekleidete er von 1980 bis 1992 eine
Professur.
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