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"Kontraste III" mit Gerhard Mantz und Thomas Stimm in Stuttgart-Vaihingen, 15. April bis 23. Mai 2008

Die erfolgreiche Ausstellungsreihe "Kontraste" geht in die nächste Runde. Mit Himmeln von Gerhard Mantz und Blumen von Thomas Stimm treffen digitale Perfektion und malerische Reduktion aufeinander. Beide Positionen - Himmel und Erde - zeigen sich von ihrer eindrucksvollsten Seite. Das DSV Kunstkontor des Deutschen Sparkassenverlags, das zu den führenden Art Consulting-Anbietern in Deutschland zählt, zeigt die spannungs- und stimmungsreiche Ausstellung vom 15. April bis zum 23. Mai 2008 in der Industriestraße 68 in Stuttgart-Vaihingen. Reguläre Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag - außer an Feiertagen - von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr. Die Eröffnung der Ausstellung erfolgt bereits am Montag, 14. April, um 19 Uhr mit einer frei zugänglichen Vernissage, bei der beide Künstler anwesend sind.

Kobarg: Kontraste III setzt Akzente

"Mit Gerhard Mantz und Thomas Stimm stellen wir erneut zwei hoch interessante und sehr erfolgreiche Künstler vor. Thomas Stimm ist beispielsweise zeitgleich im DSV Kunstkontor und im MUMOK, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig in Wien, zu sehen", freut sich Dr. Bernd Kobarg, Vorsitzender der Geschäftsführung der DSV-Gruppe (Deutscher Sparkassenverlag).

In des Himmels Weite

Seit Jahrhunderten ist der Wolkenhimmel ein beliebtes Motiv in der abendländischen Kunst. Niederländische Landschaftsmaler des 17. Jahrhunderts oder Künstler der Romantik wie William Turner oder Caspar David Friedrich rückten oft dramatische Wolkenformationen in den Mittelpunkt ihrer Darstellung. Doch im Gegensatz zu diesen verführen die Wolkenbilder von Gerhard Mantz den Betrachter mit ihrer trügerischen Realität. Dem spontanen Gefühl der Vertrautheit - man hat den Eindruck, diesen Himmel so schon einmal selbst gesehen zu haben - folgt das Bewusstsein: Ausgangspunkt für Mantz' großformatige Leinwanddrucke ist nicht die Realität des Gesehenen, sondern die Virtualität des Computers, mit dem der Künstler archetypische Raum-Situationen konstruiert. Zwar wecken die beeindruckenden Bilder auf den ersten Blick persönliche Assoziationen und Erinnerungen, Träume und Wünsche. Schaut man jedoch genauer hin, überraschen sie durch Fremdes und öffnen dem Betrachter auf diese Weise neue geistige wie emotionale Welten.

Ausflug ins Wunderland

Bei Thomas Stimm fühlt sich der Betrachter wie Alice im Wunderland: Er trifft auf menschengroße Löwenzähne, findet sich Auge in Auge mit Stiefmütterchen wieder und steht vor überdimensionalen Erdbeeren. Pflanzen und Früchte werden mit reduzierten Formen in ihrer körperlichen Präsenz monumentalisiert. Die Arbeiten erhalten dadurch eine greifbare, nahezu epische Ausdruckskraft. Stimms Malerei konzentriert sich auf das Wesentliche, sowohl in der Form als auch im Inhalt. Durch diese direkte Art der Darstellung führt der Künstler sehr deutlich vor Augen, was das Leben ausmacht, wenn man alles Unwesentliche abzieht. So wird die Monumentalität der Pflanzen beispielsweise durch die Dimension der Vergänglichkeit relativiert, indem Stimm sie in verschiedenen Stadien ihres Lebens zeigt: als Knospe, als halb geöffnete Blüte oder in voll entfalteter Pracht. Gleichzeitig lässt der Künstler mit seinen Blumen und Früchten pure Lebensfreude erkennen und erinnert daran, dass die einfachsten Dinge im Leben oft die schönsten sind.

Kontraste III: Irritation und Wirklichkeit

Beide Künstler schaffen faszinierende Bilderwelten aus völlig verschiedenen Perspektiven: Himmel und Erde, Oben und Unten, Diesseits und Jenseits. Gemeinsam ist ihrer künstlerischen Arbeit das Motiv der Natur, dem sich jeder auf seine ganz eigene Weise nähert. Die digital generierten hyperrealistischen Wolkendarstellungen von Gerhard Mantz spielen mit den Wahrnehmungsmustern des Bildbewusstseins. Die scheinbar naiven Blumendarstellungen von Thomas Stimm hingegen assoziiert der Betrachter mit einer Märchenwelt, die ihn doch auf die Realität des eigenen Seins zurückwirft, denn letztlich wird es auch ihn nur eine Saison lang geben.

Ansprechpartner Presse
DSV-Gruppe (Deutscher Sparkassenverlag)
Heike Habersang
Telefon +49 711 782-2033
heike.habersang@dsv-gruppe.de

Fachansprechpartnerin
Leiterin DSV Kunstkontor
Dr. Claudia Emmert
Telefon +49 711 782-2973
claudia.emmert@dsv-gruppe.de

 

Weiterführende Informationen
Digitale, printfähige Bilder der Ausstellung "Kontraste III"


www.dsv-gruppe.de