Seit Oktober 2023 ist Fabian Hess Teil der S-Manegement (S-MS) und arbeitet als Anwendungsentwickler. In seiner Freizeit widmet er sich mit viel Leidenschaft dem japanischen Kampfsport Kendo – einer Mischung aus Disziplin, Präzision und mentaler Stärke. Im Interview erzählt er, wie er zu diesem außergewöhnlichen Hobby gekommen ist, was ihn daran begeistert und was Kendo und Softwareentwicklung gemeinsam haben.
❓ Was genau ist Kendo und wie bist du dazu gekommen?
Kendo ist ein moderner japanischer Kampfsport – im Grunde kann man es als japanisches Fechten beschreiben. Dabei stehen Disziplin, Präzision und mentale Stärke im Mittelpunkt. Ich habe mit 14 Jahren gemeinsam mit einem Freund angefangen. Wir haben damals Bücher über Samurai gelesen und dachten: „Das klingt richtig cool – das wollen wir auch ausprobieren!“ Also haben wir uns informiert, was es in Stuttgart in diese Richtung gibt, und sind so auf Kendo gestoßen.
❓ Wenn du dein Hobby in einem Wort beschreiben müsstest, welches wäre es – und warum?
Disziplin. Kendo basiert auf Disziplin – körperlich und mental. Es erfordert regelmäßiges, intensives Training, präzise Bewegungen und viel Konzentration. Man lernt, den Gegner zu respektieren, Emotionen zu kontrollieren und sich ständig weiterzuentwickeln. Disziplin steht im Zentrum von Kendo – sie prägt nicht nur den Sport, sondern auch die eigene Denkweise und persönliche Entwicklung.
❓ Was begeistert dich an deinem Hobby so sehr, dass du nicht genug davon bekommst?
Ein großer Grund sind die Freundschaften, die man über den Sport knüpft – national und international. Außerdem ist Kendo ein Sport, den man bis ins hohe Alter ausüben kann. Meine beiden Trainer sind über 70 und noch immer mit Leidenschaft dabei. Und auch wenn das Training manchmal richtig anstrengend ist, fühlt es sich großartig an, sich komplett auszupowern.
Einfach anfangen! Sich nicht verunsichern lassen, wenn mal was nicht klappt! Die Bewegungen wirken zunächst sehr unnatürlich, aber mit der Zeit kommt das Gefühl ganz automatisch.
❓ Du hast in diesem Jahr an der Europameisterschaft in Leiden (Niederlande) teilgenommen? Wie war das?
Die EM lief richtig gut. Deutschland ist unter die besten acht gekommen, also bis ins Viertelfinale. Unsere Jugendlichen haben ganz knapp gegen den späteren Europameister Großbritannien verloren, nur mit einem Punkt Unterschied. Die Frauen sind in der ersten K.-o.-Runde gegen Polen ausgeschieden, die am Ende Dritte wurden.
In jeder Kategorie hat Deutschland einen Kampfgeistpreis bekommen – den erhält man, wenn man besonders engagiert kämpft und nur knapp verliert. Bei den Männern im Einzel konnten wir sogar einen dritten Platz holen.
Insgesamt nehmen rund 300 Sportler:innen an der EM teil. Es gibt verschiedene Wettbewerbe – getrennt nach Männern, Frauen und Jugendlichen – sowie Teamkämpfe im 5-gegen-5-Modus.
❓ Was genau machst du als Anwendungsentwickler bei der S-MS?
Ich bin für die termin-, qualitäts- und kostengerechte Entwicklung und Wartung von Software verantwortlich. Dazu gehört natürlich auch das Testen der Anwendungen. Mein Schwerpunkt liegt im Backend – dort sorgen wir dafür, dass die einzelnen Komponenten einer Anwendung reibungslos miteinander „verkabelt“ sind.
❓ Warum arbeitest du gerne in der DSV-Gruppe bzw. bei der S-MS?
Die Kolleginnen und Kollegen sind alle sehr hilfsbereit und freundlich. Man wird sofort herzlich aufgenommen – egal in welchem Team man arbeitet. Das macht die Arbeit sehr angenehm.
❓ Was würdest du sagen: Was erwartet neue Mitarbeitende in der DSV-Gruppe oder in deinem Team?
Definitiv nette und hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen, gutes Teamwork, moderne Softwareentwicklung mit neuen Technologien und viele spannende Aufgaben.
zieht Parallelen zwischen Kendo und IT