Spendenmotor läuft an

Interview mit Rötger Arnold (SFP): Warum eine neue Spenden- und Crowdfunding-Plattform unter einer gemeinsamen Marke?

Spendenmotor läuft an
Rötger Arnold Bereichsleiter Portals und Products beim Sparkassen-Finanzportal.

Warum sollte man jetzt mit der Plattform starten?
Aus drei Gründen: Erstens sind durch die Corona-Krise viele Vereine in Not. Zweitens ist für Herbst eine gemeinsame Sparkassenkommunikation zu WirWunder geplant – ein Werbedruck, der das Livegehen stark unterstützt. Und drittens hilft es, sich frühzeitig mit der neuen Plattform vertraut zu machen, um ab der Vorweihnachtszeit ausreichend Spenden zu sammeln; Stichwort Spendenbereitschaft.

Welche besonderen Nutzenvorteile hat die Sparkasse?
Die deutschlandweit einheitliche Marke WirWunder macht die Engagements der Sparkassen sichtbarer und stärkt sie so als Vertrauenspartner von Vereinen oder Initiativen in puncto forcierter Spendenbeschaffung. Und die neue Website vereinfacht vieles technisch: etwa die automatisierte Antragsstrecke für Institute und Nutzer im Sparkassen-CI oder das Abwickeln von Spenden- und Crowdfunding-Projekten, künftig auch mittels Zweckerträgen aus dem PS-Sparen und Gewinnen. Letztlich senken weniger interner Aufwand und Komplexität die Kosten.

Wird man so als Spendenmotor besser wahrgenommen?
Ja. Dank WirWunder kommen höhere Mittel bei den Regionalprojekten an, selbst bei geringerem Spendenbudget und Kostenübernahme für den Zahlungsverkehr und Betrieb. Ein Beispiel: Statt 100.000 Euro an Vereine auszuschütten, stellt das Institut 50.000 Euro als Verdoppelungsbudget bereit. Erfahrungsgemäß lässt sich dieser Einsatz um den Faktor zwei bis drei zuverlässig hebeln: Bis zu 150.000 Euro kommen so über WirWunder bei Vereinen an – und das Institut spart nach Abzug der Kosten zwischen 36.000 und 47.000 Euro.

Ansprechperson für Journalist:innen
Andrea Steinwedel

Referentin Konzernkommunikation


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