Interview: Felix Burgold, Bereichsleiter Market Management, S-Communication Services. Wie man mit S-Avatar auf relevanten Kanälen authentisch und professionell Präsenz zeigt.
Sollte man für den Dreh Kameraerfahrung haben?
Nein, denn was die Scheu vor dem professionellen Studio-Setup mit Greenscreen nimmt, ist unser gutes Onboarding: im Vorfeld Checklisten, FAQs und die Möglichkeit, telefonisch oder schriftlich nachzuhaken bis hin zu Garderobentipps. Unser Team kümmert sich herzlich und vor allem: Man spricht vor der Kamera eben nicht zu einem Fachthema, sondern nur zwei Minuten lang frei über irgendetwas, zum Beispiel den letzten Urlaub. Das lockert total. So fangen wir Mimik, Gestik und Stimme gut ein. Meist sitzt bereits der erste Take, sonst wird geduldig wiederholt.
Wie wollen und können Institute den Avatar nutzen?
Oft geht es um Vorstandskommunikation, extern wie intern. Etwa Corporate-Themen, diverse Event-Formate. Beispielsweise begrüßt der Vorstand auf einer Firmenkundenveranstaltung persönlich und übergibt dann an den Avatar – was auf großer Bühne eine supermoderne, KI-affine Sparkasse rüberbringt. Und das geht sogar mehrsprachig. Spannend sind auch Schulungsvideos, wie aktuell erstellt fürs Kunden-Service-Center einer Großsparkasse: Da übernimmt der Avatar teilweise das rein fachliche Onboarding neuer Mitarbeitender, während Menschen Begrüßungen, direkten Austausch und Fragerunden besser gestalten können.
Welchen Aufwand haben Sparkassen, was bietet die S-Com?
Die Sparkassen liefern uns inhaltliche Skripte, Präsentationen oder Schulungsinhalte. Wir strukturieren das und optimieren es zu flüssigem Avatar-Sprechtext mit Sprechpausen. Vorbereitend gibt es ein Briefing, auch mündlich. Nach der Ergebnispräsentation ist gemeinsame Feinarbeit möglich, inklusive Korrekturschleifen. Das alles zum Festpreis für die Initialerstellung plus drei Skripte. Alle Folgevideos sind leicht und schlank zu erstellen, weil die Avatarvorlage nun steht, also keine weiteren Drehs. Das Institut erhält eine Videodatei zur unbegrenzten Nutzung. Alle rechtlichen Fragen haben wir vorab geprüft; Auf dieser Basis kann man den Avatar problemlos einsetzen.
Wie läuft das mit den Folgevideos?
Gerade für Schulungen oder Onboarding lohnt sich ein Avatar. Denn Inhalte lassen sich leicht neu produzieren. Und mittels Greenscreen spielen wir neue, anlassgerechte Hintergründe ein. Diese Avatar-Videos sind – anders als bei echten Trainern – immer qualitativ gleich professionell. Zu solchen Themen und Anlässen berät unser Team selbstverständlich ausführlich.
Welche Anlässe passen eher nicht?
Wenn’s um persönliche Rede geht und zwischenmenschliche Emotionen dabei eine Rolle spielen. Ein Avatar ersetzt keine wertschätzende 1:1-Kommunikation, etwa bei Gratulationen. Wichtig bleibt ein guter Mix aus persönlicher Rede und Avatar, damit sich das Publikum oder die Mitarbeitenden nicht rein digital angesprochen fühlen.
Wird es auch alternative Drehorte geben?
Unsere Produktion ist in Berlin zentral aufgesetzt mit dem einsatzbereiten, komplexen Technik-Setup und unserem Profi-Personal. Mit dem Vorteil, dass wir einen günstigen Festpreis anbieten können. Das alles parallel aufzubauen, wäre ein gewaltiger Aufwand und Kostenfaktor.
Inhalte, insbesondere komplexe schriftliche, besser und verständlicher vermitteln: Das gelingt mit Videoformaten. Die S-Com erstellt in einem 2,5-stündigen Drehtermin eine Avatarvorlage für Fach- und Führungskräfte, mit der sie auch Folgevideos dreht. Den Avatar kann die Sparkasse beliebig in unterschiedlichen Kanälen einsetzen. Dabei bleibt ihr Aufwand insgesamt überschaubar.
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