Geschäftsbericht 2025

KI-Transformation

Im Gespräch mit dem Münchner Tech-Unternehmen iteratec und der Sparkasse KölnBonn über die Zusammenarbeit und den Nutzen der KI im Sparkassenalltag.

Tessa Pfafftheicher, iteratec-Geschäftsführerin

Tessa Pfattheicher, iteratec-Geschäftsführerin spricht über die Kooperation mit der S-MS, die den Sparkassen hilft durch KI-Tools das Expertenwissen der Sparkassen-Finanzgruppe verfügbar zu machen.

 

Die S-Management Services arbeiten mit Ihnen an der Weiterentwicklung von KI-gestützten Analyse-Tools. Welche neuen Entwicklungsschritte stehen an?

 

Wir unterstützten die S-MS dabei, das Expertenwissen der Sparkassen-Finanzgruppe verfügbar zu machen und so ihren großen Datenschatz zu heben. Bestes Beispiel dafür ist der SVP KI Analyst, denn er übersetzt komplexe Daten mithilfe von KI und der Fachlogik von Finanzanalyst:innen in individuelle, hochwertige Analysen auf Knopfdruck. Dieses Prinzip lässt sich auf neue Anwendungsfälle übertragen: Weitere Datenquellen sollen angebunden, Agenten für zusätzliche Analysearten integriert und zu einer übergreifenden Plattform für eine Vielzahl weiterer Business Use Cases ausgebaut werden.

 

 

 

Mit Blick auf Ihre Erfahrungen aus anderen Branchen: Was lässt sich erfolgreich auf die Sparkassenwelt übertragen? 

 

KI-Transformation erfordert neben technologischen Lösungen auch neue Denk- und Arbeitsweisen. Erfolgsrelevant sind nach unserer Erfahrung drei Dinge: der Mut zu Use Cases, die am Kern der Wertschöpfung ansetzen; schnelle Prototypen, um früh zu lernen, und die konsequente Überführung in den Live-Betrieb. Die Finanzgruppe beherzigt genau das und bringt als weiteren Vorteil eine außergewöhnlich hohe Datenqualität als Grundvoraussetzung für erfolgreiche KI-Projekte mit. Genau daran scheitern viele Vorhaben in anderen Branchen, nicht jedoch bei der S-MS. Das ist ein echter Wettbewerbsvorteil, den es konsequent zu nutzen gilt.

 

 

Was zeichnet Ihre Zusammenarbeit mit der S-MS aus?

 

Gerade wenn es darum geht, Lösungen abseits ausgetretener Pfade zu entwickeln, kommt es auf echtes Vertrauen und Augenhöhe an. Genau das erleben wir in der Zusammenarbeit mit der S-MS – gepaart mit dem Mut und der Offenheit, immer wieder neue, spannende inhaltliche Herausforderungen anzugehen, für die es noch keinen Blueprint gibt. 

 

 

Tessa Pfafftheicher, iteratec-Geschäftsführerin

Tessa Pfattheicher, iteratec-Geschäftsführerin spricht über die Kooperation mit der S-MS, die den Sparkassen hilft durch KI-Tools das Expertenwissen der Sparkassen-Finanzgruppe verfügbar zu machen.

 

Die S-Management Services arbeiten mit Ihnen an der Weiterentwicklung von KI-gestützten Analyse-Tools. Welche neuen Entwicklungsschritte stehen an?

 

Wir unterstützten die S-MS dabei, das Expertenwissen der Sparkassen-Finanzgruppe verfügbar zu machen und so ihren großen Datenschatz zu heben. Bestes Beispiel dafür ist der SVP KI Analyst, denn er übersetzt komplexe Daten mithilfe von KI und der Fachlogik von Finanzanalyst:innen in individuelle, hochwertige Analysen auf Knopfdruck. Dieses Prinzip lässt sich auf neue Anwendungsfälle übertragen: Weitere Datenquellen sollen angebunden, Agenten für zusätzliche Analysearten integriert und zu einer übergreifenden Plattform für eine Vielzahl weiterer Business Use Cases ausgebaut werden.

 

 

 

Mit Blick auf Ihre Erfahrungen aus anderen Branchen: Was lässt sich erfolgreich auf die Sparkassenwelt übertragen? 

 

KI-Transformation erfordert neben technologischen Lösungen auch neue Denk- und Arbeitsweisen. Erfolgsrelevant sind nach unserer Erfahrung drei Dinge: der Mut zu Use Cases, die am Kern der Wertschöpfung ansetzen; schnelle Prototypen, um früh zu lernen, und die konsequente Überführung in den Live-Betrieb. Die Finanzgruppe beherzigt genau das und bringt als weiteren Vorteil eine außergewöhnlich hohe Datenqualität als Grundvoraussetzung für erfolgreiche KI-Projekte mit. Genau daran scheitern viele Vorhaben in anderen Branchen, nicht jedoch bei der S-MS. Das ist ein echter Wettbewerbsvorteil, den es konsequent zu nutzen gilt.

 

 

Was zeichnet Ihre Zusammenarbeit mit der S-MS aus?

 

Gerade wenn es darum geht, Lösungen abseits ausgetretener Pfade zu entwickeln, kommt es auf echtes Vertrauen und Augenhöhe an. Genau das erleben wir in der Zusammenarbeit mit der S-MS – gepaart mit dem Mut und der Offenheit, immer wieder neue, spannende inhaltliche Herausforderungen anzugehen, für die es noch keinen Blueprint gibt. 

 

 

Dr. Andreas Dartsch, stv. Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse KölnBonn

Dr. Andreas Dartsch, stv. Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse KölnBonn über KI im Praxisalltag der Sparkasse KölnBonn.

 

 

Nach zweimonatiger Testphase startete die Sparkasse KölnBonn im März 2026 den produktiven Roll-out des Business KI Hub – zunächst mit 200 Lizenzen.

 

 

 

„KI verspricht große Chancen, muss aber fest im Arbeitsalltag verankert sein“, betont der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Dartsch. Schulungen und Workshops allein reichten nicht aus, um ein entsprechendes Mindset zu entwickeln. „Die regelmäßige Arbeit mit KI sollte zum normalen Reflex werden.“ 

 

Dafür brauche es Zeit und Wiederholung sowie klare Signale aus der Führung. Vor allem müsse KI in bestehende Strukturen und Arbeitsprozesse eingebunden werden, führt Dartsch aus. Das erfordere klare Vorgaben zur Nutzung, zu Zuständigkeiten und zur Governance, damit KI verantwortungsvoll und kontrolliert angewandt werde. Als Beispiel nennt er das automatisierte, hocheffiziente Verarbeiten von Dokumenten.

 

 

Signifikant schnellere Ergebnisse

 

Der Sparkasse geht es vor allem um das Entlasten und Schließen von Kapazitätslücken: „Die Mitarbeiten den sind begeistert, wie KI ihren Alltag vereinfacht. Gerade in zentralen Aufgabenstellungen profitieren sie von der ersten Sekunde an. So kostet etwa das Erfassen, Auslesen und Analysieren von Dokumenten bisher viel Zeit. Jetzt kommen sie signifikant schneller ans Ziel – wenn sie gut prompten.“ Prompting-Sessions, KI-Multiplikatoren und weitere Angebote unterstützten dabei.

 

Wichtig sei, Kontext und Ziel zu verstehen. Hier zeige sich, dass KI nicht die fachliche Kompetenz im eigenen Haus ersetze. „Die Strukturen und das richtige Mindset sind KI-Erfolgsfaktoren; das müssen wir künftig bei Ausbildung und Qualifizierung stärker mitdenken“, so Dartsch. 

 

 

Starkes Teamwork mit S-MS

 

Der Vorstand betont „die gute Unterstützung der S-MS bei der Einführung des Business KI Hub – von hilfreichen  Unterlagen über die Klärung von Prozessfragen bis zu schnellem Austausch und zuverlässigem Support“. Dies motiviere, sich intensiv mit der KI zu beschäftigen – und sie entsprechend zu nutzen.

Dr. Andreas Dartsch, stv. Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse KölnBonn

Dr. Andreas Dartsch, stv. Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse KölnBonn über KI im Praxisalltag der Sparkasse KölnBonn.

 

 

Nach zweimonatiger Testphase startete die Sparkasse KölnBonn im März 2026 den produktiven Roll-out des Business KI Hub – zunächst mit 200 Lizenzen.

 

 

 

„KI verspricht große Chancen, muss aber fest im Arbeitsalltag verankert sein“, betont der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Dartsch. Schulungen und Workshops allein reichten nicht aus, um ein entsprechendes Mindset zu entwickeln. „Die regelmäßige Arbeit mit KI sollte zum normalen Reflex werden.“ 

 

Dafür brauche es Zeit und Wiederholung sowie klare Signale aus der Führung. Vor allem müsse KI in bestehende Strukturen und Arbeitsprozesse eingebunden werden, führt Dartsch aus. Das erfordere klare Vorgaben zur Nutzung, zu Zuständigkeiten und zur Governance, damit KI verantwortungsvoll und kontrolliert angewandt werde. Als Beispiel nennt er das automatisierte, hocheffiziente Verarbeiten von Dokumenten.

 

 

Signifikant schnellere Ergebnisse

 

Der Sparkasse geht es vor allem um das Entlasten und Schließen von Kapazitätslücken: „Die Mitarbeiten den sind begeistert, wie KI ihren Alltag vereinfacht. Gerade in zentralen Aufgabenstellungen profitieren sie von der ersten Sekunde an. So kostet etwa das Erfassen, Auslesen und Analysieren von Dokumenten bisher viel Zeit. Jetzt kommen sie signifikant schneller ans Ziel – wenn sie gut prompten.“ Prompting-Sessions, KI-Multiplikatoren und weitere Angebote unterstützten dabei.

 

Wichtig sei, Kontext und Ziel zu verstehen. Hier zeige sich, dass KI nicht die fachliche Kompetenz im eigenen Haus ersetze. „Die Strukturen und das richtige Mindset sind KI-Erfolgsfaktoren; das müssen wir künftig bei Ausbildung und Qualifizierung stärker mitdenken“, so Dartsch. 

 

 

Starkes Teamwork mit S-MS

 

Der Vorstand betont „die gute Unterstützung der S-MS bei der Einführung des Business KI Hub – von hilfreichen  Unterlagen über die Klärung von Prozessfragen bis zu schnellem Austausch und zuverlässigem Support“. Dies motiviere, sich intensiv mit der KI zu beschäftigen – und sie entsprechend zu nutzen.

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