Christoph Werner spricht über Mehrwerte der PAYBACK-Kooperation, die dm-Kund:innen den täglichen Einkauf erleichtern.
Was macht die Kooperation mit PAYBACK und Sparkassen für dm aus strategischer Sicht attraktiv?
Werner: Für uns ist die Kooperation vor allem deshalb spannend, weil hier zwei sehr starke Partner zusammenkommen. PAYBACK hat eine große, wirklich treue Kundenbasis, und die Sparkassen-Karten sind im Einkaufsalltag vieler dm Kundinnen und Kunden präsent. Wenn man das zusammenbringt, entsteht etwas, das den täglichen Einkauf erleichtert.
Welche Entwicklungen beobachten Sie am Markt? Was kommt im PAYBACK Programm besonders gut an?
Werner: Wir sehen seit einiger Zeit, dass die Erwartungen der Kundinnen und Kunden klar in Richtung nahtloser Einkaufserlebnisse gehen. Sammeln, Bezahlen und Couponing sollen möglichst ineinandergreifen – in unseren dm-Märkten und online. Besonders gut kommt deshalb alles an, was Prozesse vereinfacht. Also zum Beispiel die Verknüpfung von App und PAYBACK Konto oder eben das gleichzeitige Bezahlen und Punkte sammeln. Und auch die Verbindung von stationärem Einkauf und Online-Shopping wird immer wichtiger.
Also verschlankt sich auch der Bezahlvorgang in Ihren dm-Märkten.
Werner: Ja, wir merken ganz klar, dass unsere Kundinnen und Kunden vor allem einfache Lösungen schätzen. Mit der verknüpften Sparkassen-Karte können sie bezahlen und gleichzeitig Punkte sammeln – ohne noch einen zusätzlichen Schritt. Das macht den Bezahlvorgang an der Kasse unkomplizierter und insgesamt angenehmer.
Sie setzen bereits seit vielen Jahren auf PAYBACK. Was zeichnet ein erfolgreiches Multipartnerprogramm aus?
Werner: Ein erfolgreiches Multipartnerprogramm muss aus meiner Sicht vor allem einfach funktionieren und einen echten Mehrwert bieten. Genau da sehen wir bei PAYBACK eine große Stärke.
Die Berliner punkten – Sparkasse pusht PAYBACK
„Die exklusive Kooperation mit PAYBACK ist ein echter USP, der uns von anderen Kreditinstituten abhebt: So verankern wir die Sparkasse stärker in Alltagssituationen, bieten unserer Kundschaft eindeutige Mehrwerte und binden sie an uns“, erklärt Nancy Plaßmann, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Berliner Sparkasse. „Unter den etwa zwei Millionen PAYBACK Nutzenden in Berlin sehen wir noch viel Potenzial für unsere Neukundengewinnung.“ Die Hauptstadtsparkasse will in diesem Jahr 20 Prozent ihrer Kundinnen und Kunden dafür gewinnen, sich in der S-Vorteilswelt mit PAYBACK zu registrieren.
PAYBACK erlebbar machen
„Im Aktionsmonat Mai brachte uns der App-Störer fast so viele Registrierungen wie die beiden Vormonate zusammen“, freut sich Nancy Plaßmann. Und um Registrierungen, Verknüpfungen und Nutzung der Mehrwerte weiter zu pushen, setzt die Berliner Sparkasse auf zentrale Angebote der S-Markt & Mehrwert sowie eigene kreative Maßnahmen – online und in den Filialen. Darüber hinaus testet sie, wie sich Punkte als Anreiz auf Produktabschlüsse auswirken. Weitere Services und Produkte sind in Planung. Durchgängige und nutzerfreundliche Prozesse für Kund:innen und Sparkassen seien ein wichtiger Erfolgsfaktor. Für eine höhere Durchschlagskraft der Kooperation gelte es auch, die Zusammenarbeit mit den großen PAYBACK Partnern weiter auszubauen und verbindlich zu gestalten.
Win-win auch für Händler
Mit ihrem Kontomodell wollen die Berliner dauerhaft Giroerträge sichern und dafür laufend weitere Mehrwerte schaffen. Auch deshalb sei es relevant, regionale Händler zu gewinnen: über die Firmenkundenberatenden und zusätzlich mit Unterstützung der S-MM, führt Plaßmann aus. Vom wachsenden Händlernetz verspricht sich das Institut neben Vorteilen für ihre Kund:innen mehr Reichweite – und vor allem steigende girocard-Transaktionen. Umgekehrt dürften Händlerpartner von deutlich mehr Kundenreichweite durch die Bekanntheit von Sparkasse und PAYBACK profitieren sowie von höheren Kauffrequenzen.