Wie geht Digitaler Arbeitsplatz

Organisation und IT
Unternehmen, die eine vernetzte Zusammenarbeit planen, können sich aus erster Hand über die erprobte IBM-Lösung informieren.

Zeitgemäße Zusammenarbeit im Unternehmen setzt auf vernetztes Arbeiten: Wissen unkompliziert teilen, in Communitys zeitgleich an Dokumenten arbeiten oder Foren und Blogs statt E-Mails nutzen. Die Social-Collaboration-Software von IBM macht's möglich. Wie der Ostdeutsche Sparkassenverband (OSV) dies in der Praxis lebt, erfuhren Interessierte während einer eintägigen Hospitation.

„Dieser eine Tag hat mehr gebracht als so mancher zwei- bis dreitägige Kongress“, resümiert Sebastian Beck von der Provinzial Nord Brandkasse AG. „Es hilft enorm, die Arbeit mit der Software in der Praxis zu sehen.“ Zusammen mit drei Kollegen aus IT und Betriebsorganisation sprach der Projektleiter und IT-Koordinator beim OSV viel über die Prozesse, wie etwa das Changemanagement beim OSV, und wie man sich dort der Lösung strukturiert genähert hatte. „Unsere Planung bestätigte sich in vielen Punkten“, so Beck. Wichtig war für ihn auch der Hinweis, die Sekretariate direkt in die Anforderungserhebung einzubinden.

Wertvolle Kontakte

Zeitgleich hospitierte Sabine König von der LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg. Die Leiterin Unternehmensentwicklung und -kommunikation konnte „vor Ort zentrale Fragen klären: Welche Erwartungen hatte der OSV an das Tool? Welche wurden erfüllt? Wo war es schwierig und was hat gut funktioniert?“ Schon in einer eintägigen Hospitation entwickle man ein gutes Gespür, wie vernetztes Arbeiten in der Praxis aussieht.

Das sei hilfreich, wenn man eine hausinterne Entscheidung herbeiführen müsse. Auch die dort geknüpften Kontakte seien „Gold wert“, da viele Fragen erst mit der Umsetzung entstünden. Fruchtbar war auch der direkte Austausch ihrer IT-Kollegen mit den IT-Verantwortlichen von OSV und Provinzial. Ziel der LBS ist es, einen „Raum zu schaffen, in dem Innen- und Außendienst eng zusammenarbeiten.“ Weitere eintägige Hospitationen oder auch Webinare bietet der DSV bei Bedarf für Sparkassen und Verbundpartner an.

Formulare für digitale Prozesse

Kunden erwarten schnelle Reaktionszeiten, digitale Selbstbedienung und mobile Services. Damit steigt der Bedarf an individuellen elektronischen Formularen. Funktionieren diese perfekt, stärkt dies wiederum den Kundenkontakt. Als Mengenbündler ermöglicht der DSV eine vergünstigte Lizenzierung von Adobe- Softwarelösungen zur Formularerstellung. Hinzu kommen Consulting-Leistungen für den Workflow und die Software-Implementierung. Mit der DSV Service, die individuelle Formulare entwickelt, erstellte die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck ein intelligentes PDF-Formular: Der nutzerfreundliche Förderantrag ist auch online abrufbar und auf verschiedenen Betriebssystemen anwendbar, was die Antragstellung erleichtert.