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2008 mit Umsatzplus:
DSV-Gruppe bleibt auf Wachstumskurs

23.06.2009

Die bundesweit tätige DSV-Gruppe mit Hauptsitz in Stuttgart-Vaihingen, die sich aus dem Deutschen Sparkassenverlag (DSV) sowie seinen Tochter- und Beteiligungsunternehmen zusammensetzt, ist im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Der unkonsolidierte Gruppenumsatz des spezialisierten Lösungsanbieters für die Unternehmen und Verbände der Sparkassen-Finanzgruppe kletterte gegenüber 2007 um 20,3 Millionen auf jetzt 777,8 Millionen Euro.

Kobarg: Erfreuliche Bilanz an der Schwelle zum Jubiläumsjahr

„Dies ist der zweithöchste Umsatz seit Gründung unseres Hauses“, freut sich Senator h.c. Dr. Bernd Kobarg, Vorsitzender der Geschäftsführung der DSV-Gruppe (Deutscher Sparkassenverlag). Lediglich für 2006 hatte das Unternehmen, welches im Frühjahr 2010 75 Jahre alt wird, einen noch höheren Umsatz ausgewiesen. Damals hatte allerdings der Sonderfall eines großen Kartenumtauschjahres für ein besonderes Umsatzvolumen gesorgt. Die im vergangenen Jahr erneut positive Entwicklung der DSV-Gruppe basiert Bernd Kobarg zufolge auf der bewährten Strategie des – gemessen am Umsatz – zehntgrößten deutschen Medienhauses: „Mit unseren Geschäftssparten Medien, Kartensysteme und Systemhaus sowie den spezialisierten Tochter- und Beteiligungsunternehmen erschließen wir kontinuierlich neue Geschäftsfelder und erweitern so das Leistungs- und Lösungsspektrum der DSV-Gruppe. Auf diese Weise können wir die Unternehmen und Verbände der Sparkassen-Finanzgruppe optimal dabei unterstützen, dass diese ihre starke Marktstellung weiter ausbauen.“

Bei der Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vermeldet die DSV-Gruppe 2008 ebenfalls einen Anstieg: Nachdem Ende 2007 noch 1.643 Menschen für das Unternehmen tätig waren, wuchs deren Zahl binnen Jahresfrist auf 1.701. Auch das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beim Mutterunternehmen Deutscher Sparkassenverlag fiel mit 21,9 Millionen Euro erneut erfreulich aus. Der Unterschied zur noch höheren Vergleichszahl von 2007 (29,3) ergibt sich nicht zuletzt daraus, dass der DSV im vergangenen Jahr in besonderem Maß aktive Zukunftsvorsorge betrieben hat. So erfolgten beispielsweise Aufwendungen für eine verstärkte Projekttätigkeit, welche zu einer gesteigerten Inanspruchnahme von EDV- und sonstigen Fremdleistungen führte.

DSV-Know-how für die elektronische Gesundheitskarte

Zu den Zukunftsprojekten, welche die DSV-Gruppe 2008 gestartet hat, zählen Konzeption und betriebsbereiter Aufbau einer Public Key Infrastructure für Komponentenzertifikate – ein System, das digitale Zertifikate ausstellt, verteilt und prüft – für die bevorstehende bundesweite Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Den Zuschlag der Ausschreibung für diese Aufgabe hat die DSV-Gruppe von der gematik erhalten, ein Unternehmen, das im Auftrag der Spitzenorganisationen des deutschen Gesundheitswesens die eGK einführt, pflegt und weiterentwickelt.

„Zum einen verfügen wir mit unserem qualifizierten Trustcenter S-TRUST über die erforderlichen technischen Voraussetzungen und die nötige Erfahrung, um diese Aufgabe zu erfüllen. Zum anderen ist es so, dass wir auf diese Weise Zutritt zum Wachstumsmarkt Gesundheitswesen erhalten. Das eröffnet uns die Chance, das Lösungsangebot für unseren Kernmarkt abzurunden und auszubauen“, freut sich der DSV-Chef.

Bei möglichen Mengensteigerungen durch Karten aus dem Bereich Gesundheitsmarkt könnten Kostenvorteile in Einkauf und Produktion entstehen, die sich positiv auf die Preisentwicklung der Zahlungsverkehrskarten auswirken. Beim DSV-Beteiligungsunternehmen B+S Card Service seien zusätzliche Geschäftserfolge bei Kartenlesern, Konnektoren und Bezahlterminals möglich. Darüber hinaus böte das Geschäftsfeld „eKiosk“ die Chance einer durch die Krankenkassen bezahlten ergänzenden Nutzung der Sparkassen-Terminals als Lesegeräte für deren Gesundheitskarten.

Fußballfans profitieren von Kartenlösungen der DSV-Gruppe

Für die neue BayArena des Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen hat die DSV-Gruppe die BayArena-Card entwickelt. Sie ersetzt ab der neuen Saison das Eintrittsticket aus Papier und macht das Kleingeld beim Kauf von Imbiss und Getränken überflüssig. „Bayer 04-Fans bezahlen künftig quasi im Vorbeigehen, indem sie einfach ihre BayArena-Card an das Lesegerät an der Kasse halten“, erklärt DSV-Chef Bernd Kobarg. Darüber hinaus könne man das Kartenguthaben auch einsetzen, um Bus- und Bahntickets zu erwerben oder Parkscheine zu kaufen. Projektpartner in Leverkusen sind der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV), die Sparkasse Leverkusen und das DSV-Tochterunternehmen S-CARD Service.

Noch in einem weiteren Kartensegment hat die DSV-Gruppe eine Vorreiterrolle übernommen: So wurden für die von der zur Landesbank Baden-Württemberg gehörenden BW-Bank emittierte, bundesweit erste Kreditkarte für Frauen attraktive Zusatzleistungen umgesetzt. Zum pauschalen Jahrespreis von 90 Euro der in einem edlen Sonderdesign ausgeführten „LautitiaCard“ bietet das Institut seinen Kundinnen ein Produktpaket im gehobenen Segment, welches neben weltweit kostenloser Bargeldversorgung und umfangreichen Versicherungsleistungen unter anderem auch einen Reisebuchungsservice, einen Schlüssel- und Handtaschenfundservice sowie Vorteilsangebote aus den Bereichen Lifestyle, Shopping und Genuss beinhaltet.

Auszeichnung für DSV-Testlabor

Um bei Neuentwicklungen ebenso wie bei im Einsatz befindlichen Chiptechnologien einen kontinuierlich hohen Qualitäts- und Sicherheitslevel zu gewährleisten, verfügt die DSV-Gruppe über ein Chip-Testlabor, welches alle Kartentypen und -anwendungen sorgfältig unter die Lupe nimmt. Kontrolliert wurde dabei auch die Arbeitsweise der hierfür speziell geschulten Mitarbeiter und die angewendeten Prüfverfahren. Dass die DSV-Gruppe hier nach absoluten Spitzenstandards agiert, wurde ihr jetzt mit der international anerkannten Zertifizierung ISO 17025 offiziell bescheinigt.

DSV-Gruppe schärft Profil als Corporate Publisher

Mit ihrer Strategie, Kundenzeitschriften nach regionalen und institutsspezifischen Bedürfnissen so zu individualisieren, dass die jeweilige Sparkasse vom Leser klar als unmittelbarer Absender wahrgenommen wird, liegt die DSV-Gruppe weiter in der Erfolgsspur. So realisiert jetzt die Sparkasse Bremen mit dem DSV ihre Ausgabe des Privatkundenmagazins „Tr€ffpunkt“ mit einer Auflage von rund 100.000 Exemplaren. Bereits seit 2008 betreut die DSV-Gruppe Redaktion, Layout, Herstellung und Distribution des „fondsmagazin“, welches gestalterisch und redaktionell neu konzipiert wurde. Das Anlegerperiodikum der DekaBank, des zentralen Asset Managers der Sparkassen-Finanzgruppe, wird an rund eine Million Kunden des Instituts geliefert, welche über ein Deka-Depot oder ein Sparkassen-DynamikDepot verfügen.

Tagungsangebote erweitert

Zusätzlich zur fest etablierten Fachtagung für Marketing-Kommunikation, welche die DSV-Gruppe gemeinsam mit dem DSGV und der Deutschen Sparkassenakademie jährlich in Stuttgart für Spitzenentscheider und Marketingexperten der Sparkassen-Finanzgruppe veranstaltet, ist es gelungen, das Tagungsangebot erfolgreich weiter auszubauen. So startete die DSV-Gruppe 2008 den ersten Dialogmarketing-Tag, welcher im Mai 2009 bereits seine zweite Auflage erlebte. Schon ins dritte Jahr geht der Sparkassen BranchenTag für Betreuer und Entscheider im Firmenkundengeschäft der Institute, den die DSV-Gruppe gemeinsam mit dem DSGV ausrichtet. Key Note Speaker der diesjährigen Veranstaltung ist Dr. Ulrich Kater, der Chefvolkswirt der DekaBank.

Erfolgreiche D! Sparkassen Dance Tour 2009

Mit der D! Sparkassen Dance Tour von März bis Juni 2009 bot die DSV-Gruppe den Sparkassen und Verbundpartnern ein Marketingtool an, das diese dabei unterstützt, Nachwuchskunden zu binden und junge Neukunden zu gewinnen. Für die Generation der 10- bis 15-Jährigen zählt der Entertainer und Tanz-Coach Detlef D! Soost und sein Team, bekannt aus TV-Sendungen wie "Popstars", "VIVA DanceStar" und "TV Total", zu den angesagtesten und prominentesten Persönlichkeiten. „Insgesamt wurden von den Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe 75 Veranstaltungstage gebucht, an denen nahezu 40.000 Kinder und Jugendliche die Dance-Workshops besucht haben“, freut sich Bernd Kobarg.

Vielfältige Lösungsangebote: Geschäftssparte Systemhaus

Insbesondere im Geschäftsfeld IT-Infrastruktur, aber auch bei den elektronischen Vordrucken und Verträgen sowie den betriebswirtschaftlichen Informationssystemen konnte die DSV-Geschäftssparte Systemhaus Umsatzsteigerungen verzeichnen. Wie schon in den Vorjahren verlief beispielsweise das Software-Lizenzgeschäft mit Adobe, IBM und Microsoft sehr positiv.

Da fast alle Geschäftsprozesse der Institute auf eine funktionierende IT angewiesen sind, wird ein ganzheitliches, als dauerhafter Prozess etabliertes IT-Sicherheitsmanagement immer wichtiger. Hierfür bietet die DSV-Geschäftssparte Systemhaus das fachliche und methodische Know-how. So analysieren die DSV-Experten die bestehende IT-Struktur, definieren Schutzbedarfe, verbessern Sicherheitsprozesse und führen IT-Sicherheitsaudits nach anerkannten Standards durch. 2008 hat die DSV-Gruppe ihr Angebot um einen Wartungsvertrag ergänzt, der auch jährliche Workshops umfasst.

Ebenfalls seit dem vergangenen Jahr bietet die DSV-Gruppe darüber hinaus das speziell für die Sparkassen entwickelte Lösungsangebot IT Asset Management an. Die Lösung ist in der Lage, jede in einem Institut installierte Software – vom Lizenzvertrag bis zur Wartungsvereinbarung – zu erfassen. Dies ermöglicht, versehentliche Unter-, Über- oder Falschlizenzierungen auszuschließen. Neben einer aktuellen und revisionssicheren Lizenzübersicht führt dies zu Kosteneinsparungen und mehr Rechtssicherheit.

Gefragte Symposien zu Sicherheitsthemen

Als Erfolg erweist sich auch das von der DSV-Gruppe im Jahresturnus durchgeführte Symposium zum IT-Sicherheitsmanagement. Die Veranstaltungsreihe für Organisationsleiter, IT-Sicherheitsbeauftragte und IT-Revisoren der Sparkassen wurde bereits von rund 200 Experten besucht. Weiter gewachsen ist das Segment Mitarbeiterportale für Sparkassen. Die zukunftsorientierten Intranetlösungen der DSV-Gruppe bieten ein personalisiertes Funktions- und Informationsangebot, ermöglichen effiziente Bearbeitungsprozesse und verfügen über ein flexibles Erweiterungs- und Integrationspotenzial.

Erfolgreiche DSV-Töchter und -Beteiligungen

Der Kartendienstleister B+S Card Service, ein Beteiligungsunternehmen des DSV, hat im vergangenen Geschäftsjahr seine führende Marktposition weiter ausgebaut. So verzeichnete die B+S sowohl bei den Umsatzerlösen (249,3 Millionen Euro) als auch bei der Zahl der Vertragspartner (rund 190.000) und der an den B+S Netzbetrieb angeschlossenen Kartenzahlungsterminals (138.500) deutliche Wachstumsraten. „Insgesamt war das abgelaufene Geschäftsjahr das bisher erfolgreichste in der zwanzigjährigen Geschichte von B+S Card Service“, bilanziert Bernd Kobarg.

Für das von den Unternehmen und Verbänden der Sparkassen-Finanzgruppe benötigte, aktive Themensetting auf regionaler Ebene entwickelte die zur DSV-Gruppe gehörende Kommunikations- und Contentagentur AM COMMUNICATIONS die integrierte Kampagne „Schleswig-Holstein entdeckt die Kohleförderung“. Auf Basis einer speziell für diese Kampagne erstellten Studie, welche offenlegte, dass viele Bürger bei den komplexen „Kohlethemen“ Vorsorge, Vermögen und Abgeltungssteuer hohen Informationsbedarf haben, wurden lokale Medienaktivitäten gestartet und mit Marketing- und Vertriebsmaßnahmen verzahnt.

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und der wachsenden Wettbewerbssituation im Kreditgewerbe werden die Themen Loyalitätsmanagement und Kundenbindungsprogramme für Sparkassen und Verbundpartner immer wichtiger. Aus diesem Grund hat der Deutsche Sparkassenverlag mit der ÖRAG Service, einer Tochtergesellschaft der ÖRAG Rechtsschutzversicherungs-AG, 2008 das Joint Venture MehrWert Servicegesellschaft (MWSG) gegründet. Ziel ist es, ein Loyalitätsmanagement zu ermöglichen, das durch die Addition bereits vorhandener Kompetenzen weit über die bisherigen Angebote hinausgreift und komplett auf die Bedürfnisse der Sparkassen-Finanzgruppe zugeschnitten ist.

Kobarg hält DSV-Gruppe auch 2009 auf Kurs

Trotz des gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfelds hat sich Bernd Kobarg fest vorgenommen, „das Leistungsangebot der DSV-Gruppe weiter auszubauen und damit den unkonsolidierten Umsatz unseres Hauses zu steigern.“ In dieser Zielsetzung sieht sich der DSV-Chef durch die Geschäftsentwicklung der ersten drei Monate 2009 bestätigt, in denen der DSV in der Summe der drei Geschäftssparten sogar leicht über Plan lag.


Ansprechpartner Presse
DSV-Gruppe (Deutscher Sparkassenverlag)
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Thilo Weinert
Am Wallgraben 115
70565 Stuttgart
Telefon +49 711 782-2736
thilo.weinert@dsv-gruppe.de

Weiterführende Informationen
Jahresbericht 2008/2009 der DSV-Gruppe
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21. Mai 2014:
FORUM 2014 Doppelschicht - Werkstatt für Kundendialog im Multikanal in Düsseldorf
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