B+S Card Service knackt Milliardengrenze

B+S Card Service GmbH, einer der führenden Dienstleister für bargeldloses Bezahlen, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr (30. September 2016) erstmals mehr als eine Milliarde Transaktionen verarbeitet. Der Anstieg auf 1,15 Milliarden Transaktionen entspricht einem Zuwachs von 18 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Die Systemverfügbarkeit betrug wiederum nahezu 100 Prozent.

Der Umsatz der B+S Card Service lag im Geschäftsjahr 2015/16 mit rund 300 Millionen Euro in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Das Vorsteuerergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt. Der Ergebnissprung basiert neben dem Gewinn neuer Kunden auf der signifikant gestiegenen Zahl an Transaktionen aus Netzbetrieb und Zahlungsverkehr. Ebenfalls positiv wirkte sich ein Programm zur Effizienzsteigerung aus. Die Hochverfügbarkeit der B+S-Infrastruktur hat sich auch im vergangenen Weihnachtsgeschäft wieder gezeigt. So verarbeitete das Unternehmen am 23. Dezember 2016, dem volumenstärksten Tag des Jahres, rund 5 Millionen Transaktionen.

Wandel zum Komplettanbieter im stationären und Online-Payment

Das Ergebnis zeigt auch, dass der Wandel der B+S vom reinen Kartendienstleister zu einem Full-Service-Anbieter im Bereich Payment und Händlerdienstleistungen vorangeht. So hat das Unternehmen im vergangenen Jahr seine erste eigene Kassenkomplettlösung vorgestellt. Händler können nun ihre gesamte Infrastruktur rund um das Bezahlen von B+S beziehen. Weitere Lösungen sollen in diesem Jahr folgen.

B+S hat darüber hinaus die europäische Expansion weiter vorangetrieben. Im vergangenen Geschäftsjahr eröffnete der Dienstleister ein Büro in London und schloss weitere Vertriebskooperationen im europäischen Ausland ab. Der Gewinn neuer namhafte Kunden in Europa runden das erfolgreiche Jahr ab.

Außerdem hat B+S maßgeblich an der Einführung von paydirekt mitgewirkt. Paydirekt ist das Bezahlsystem der deutschen Sparkassen und Banken. So konnte die B+S zahlreiche Online-Shops für das neue Zahlverfahren gewinnen.

Neuer Geschäftsführer mit europaweiter Payment-Expertise

Der neue Geschäftsführer Niklaus Santschi verfügt über eine langjährige Expertise im gesamten Ökosystem rund um das Thema Payment und im Fintech-Markt allgemein. Er bringt zudem tiefgreifende Erfahrungen im Aufbau von internationalen Unternehmensstrukturen mit. Diese wird Santschi nun dazu nutzen, um das Wachstum der B+S in Europa zu beschleunigen. Neben der Internationalisierung sieht Santschi für den gesamten Payment-Markt zwei zentrale Herausforderungen: die Konsequenzen aus der Regulierung im Payment sowie die Digitalisierung. „Neue Anbieter entwickeln in hohem Tempo neue Business- und Service-Modelle. Diese gilt es für die Kunden der B+S zu nutzen und in unser Komplettangebot zu integrieren“, sagt Santschi. „Der von B+S eingeschlagene Weg hin zum Komplettanbieter ist eine hervorragende Ausgangsposition, um diesen Wandel des Marktes aktiv mitzugestalten“, so Santschi weiter. Gemeinsam mit dem bisherigen Finanzchef Frank Isfort führt Santschi die Geschäfte der B+S seit 1. Januar 2017.

Ausblick

„Die B+S geht von einer weiterhin guten Ertragslage für das Geschäftsjahr 2016/17 aus. Mit weiteren neuen Lösungen und Innovationen aus dem eigenen Haus und von Partnern und aus der Sparkassen-Finanzgruppe wollen wir uns neue Wachstumsfelder rund um den Zahlungsverkehr erschließen“, sagt Isfort. Der weitere Ausbau des Europageschäfts mit neuen lokalen Präsenzen steht ebenfalls im Fokus. Damit will B+S sowohl technologisch als auch örtlich noch näher am Kunden sein.